Die alte Leier…zwischen Männern und Frauen gibt es ein Kommunikationsproblem. So what else is new? Das ist doch genau das Einzige, worauf wir uns ohne Missverständnis einigen können, oder?
Böse Zungen behaupten “Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.” So einfach, finde ich sollte man diesem Thema jedoch noch nicht das Finale verpassen. Klar ist eins, Männer fühlen sich überfordert, Frauen unverstanden und am Ende steht ein großes Fragezeichen. Die Kommunikation zwischen Mann und Frau ist eine uralte Geschichte voller Missverständnisse. Woran es wirklich liegt, ist ja, so wie vieles, vieles andere ein Thema der „Wissenschaft“ und die haben sich einiges an Erklärungen einfallen lassen…
Lasst uns einen kurzen Abstecher machen in Richtung „Ursprung“…, zum Ausgangspunkt (aller????) der Missverständnisse. Da gibt es so Behauptungen wie „die Weichen werden gestellt, sobald sich ein Fötus zum Mann entwickelt“….nett… Wissenschaftlich ausgedrückt Testosteron und y-Chromosomen. Beim Weibchen x-Chromosomen und Östrogenen…ok…soweit gut…unterschiedlicher Hormonhaushalt verursacht dann die unterschiedliche Ausbildung/Entwicklung der diversen Gehirnregionen…Östrogen ist scheinbar für die Gehirnregion „Kommunikation“ zuständig, während Testosteron eher die räumliche Wahrnehmung ausbildet… daraus ist zu entnehmen, Weiber wollen reden, Männer schweigen und wollen sich die Dinge einfach nur vorstellen…??
Nicht ganz so…Tatsache ist Männer denken einseitiger, sie benutzen überwiegend die linke Gehirnhälfte, sprechen weniger und wenn dann eher in kurzen (für uns Frauen in unverständlichen) Sätzen, halten sich an das was sie als das Notwendigste empfinden.
Frauen benutzen beim Sprechen beide Gehirnhälften, die rechte für die Emotionen…der Austausch zwischen beiden Gehirnhälften ist angeblich viel aktiver (als bei Männern) daher sind wir einfach redseliger. Wir denken um mehrere Ecken! Oh ja, das tun wir – kann ich bestätigen! Für Männer eine nicht ganz einfache und eine damit nicht ganz nachvollziehbare Eigenschaft. Das ist wieder das Thema das unser Gehirn der Superhighway ist und der Mann da eher mit einer Landstrasse ausgestattet wurde… der daraus resultierende Nachteil…die Männer tappen im Dunkeln. Wir sagen ja nicht wirklich was wir denken, wollen das die Männer das „magisch“ in unseren Augen ablesen können und wenn das dann nicht eintrifft, dann kommt die grosse Enttäuschung.
Aber, aber, aber…vielleicht beginnt das Problem ja ganz woanders….nämlich beim Zuhören?? Da behauptet die liebe Wissenschaft doch glatt, dass Männlein und Weiblein beim hören auch eine andere Hirnaktivität aufweisen. Okay und das heisst jetzt genau was…andere Grenzen bei der akustischen Wahrnehmung…eine hohe Frauenstimme hören die Männer zwar, aber ihr Gehirn kann sie schwer entziffern. Das bedeutet der Mann, falls er einer Frau noch zuhören will, sich stärker konzentrieren muss, er wird dadurch schneller müde und schaltet dann irgendwann einfach ab. ..und Tschüss! Das Drama ist also irgendwie vorprogrammiert.. beginnt bei den Chromosomen, zieht sich über die Hormone bis hin zum Gehirn und landet dann irgendwo beim Urinstinkt. …Und all das sollen die Gründe dafür sein, dass wir uns nicht verstehen. Blödsinn! Ich verstehe mich mit Männern prima! Ich finde gerade weil es diese Unterschiede gibt, ergänzen wir uns bestens…alles andere wäre Todlangweilig!!
Fazit: Die Männer sind zu 100% für ihre Macken und das damit verbundene Fehlverhalten, freigesprochen. In Zukunft einfach besser zuhören (Übung macht den Meister!!)…Frauen, fasst euch etwas kürzer, Monologe vermeiden und vor allem zum richtigen Zeitpunkt den Mund aufmachen, Männer sind, auch wenn wir es uns so sehnlichst wünschen, keine Hellseher!
…wahrscheinlich hätte auch ich mich kürzer fassen müssen…aber ich bin nun mal eine Frau und verstellen will ich mich ja auch nicht…
..eure Rachel….
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